NB

Negative-Binomialverteilung-Rechner

PMF · CDF · Mean · Variance · Bar Diagramm · Two Parameterizations

Berechne genaue Wahrscheinlichkeiten, CDF und Statistiken für die negative Binomialverteilung (Pascal). Unterstützt die Parametrisierungen Misserfolge-vor-r-tem-Erfolg und Versuch-des-r-ten-Erfolgs.

Schnellbeispiele

Parametrisierung

Ganzzahl 1 – 50
0 < p < 1
Ganzzahl ≥ 0
Auto oder 1 – 100

Was ist die negative Binomialverteilung?

Die negative Binomialverteilung ist eine grundlegende diskrete Wahrscheinlichkeitsverteilung, die Zähldaten aus einer Folge unabhängiger Bernoulli-Versuche modelliert. Im Gegensatz zur Binomialverteilung hat die negative Binomialverteilung eine feste Zielanzahl von Erfolgen r und zählt, wie viele Misserfolge auftreten, bevor dieses Ziel erreicht ist.

Angenommen, jeder Versuch führt unabhängig zu einem Erfolg mit Wahrscheinlichkeit p und zu einem Misserfolg mit Wahrscheinlichkeit 1 − p. Der Prozess wird fortgesetzt, bis genau r Erfolge beobachtet wurden. Ihre Wahrscheinlichkeitsfunktion ist:

P(X = k) = C(k+r−1, k) × p^r × (1−p)^k    k = 0, 1, 2, ...

wobei X die Anzahl der Misserfolge vor dem r-ten Erfolg ist. Diese Form ist besonders natürlich für die Qualitätskontrolle.

Zwei Parametrisierungen erklärt

Statistiker verwenden zwei äquivalente Möglichkeiten, die negative Binomialverteilung zu parametrisieren.

Modus A — Number of Failures (X)

X zählt die Anzahl der Misserfolge vor dem r-ten Erfolg. Der Träger ist k = 0, 1, 2, .... Der Erwartungswert ist r(1−p)/p und die Varianz ist r(1−p)/p².

Modus B — Trial Number (Y, Pascal Distribution)

Y zählt den Versuch, bei dem der r-te Erfolg eintritt. Der Träger ist n = r, r+1, r+2, .... Diese Form ist als Pascal-Verteilung bekannt.

Beziehung zur geometrischen Verteilung

When r = 1, the negative binomial reduces exactly to the geometric distribution. In Modus A with r = 1, P(X=k) = p × (1−p)^k for k = 0, 1, 2, ..., which is the geometric distribution measuring the number of failures before the first success. In Modus B with r = 1, P(Y=n) = p × (1−p)^(n−1) for n = 1, 2, 3, ..., the standard geometric distribution. You can verify this on the calculator by setting r = 1.

Erwartungswert, Varianz und Überdispersion

ParametrisierungErwartungswertVarianzStandardabweichung
Modus A (failures X)r(1−p)/pr(1−p)/p²√(r(1−p)/p²)
Modus B (trials Y)r/pr(1−p)/p²√(r(1−p)/p²)

Eine Schlüsseleigenschaft ist, dass Varianz = Erwartungswert + Erwartungswert²/r. Da Erwartungswert²/r > 0, übersteigt die Varianz immer den Erwartungswert. Dies wird Überdispersion genannt.

Beziehung zur Binomialverteilung

Während beide Verteilungen Bernoulli-Versuche beinhalten, sind ihre Rollen vertauscht. Bei der Binomialverteilung B(n, p) ist n fest und Erfolge X werden gezählt. Bei der negativen Binomialverteilung sind r Erfolge erforderlich und Misserfolge (oder Versuche) werden gezählt.

Anwendungen

  • Insurance and actuarial science: Moduslling claim counts when policyholders are heterogeneous. If each policyholder's claim rate follows a Gamma distribution, the marginal count is negative binomial.
  • Ökologie: Artenhäufigkeit und Insektenpopulationen sind typischerweise aggregiert (überdispergiert).
  • Genomik / RNA-seq: Werkzeuge wie DESeq2 und edgeR verwenden die negative Binomialverteilung.
  • Epidemiologie: Die Verbreitungsdaten von COVID-19 zeigten eine starke Überdispersion.
  • Zuverlässigkeitstechnik: Die Zeit bis zum r-ten Ausfall eines reparierbaren Systems folgt einer negativen Binomialverteilung.
  • Sportanalytik: Tore pro Spiel im Fußball zeigen überdispergierte Muster.
  • Marketing und Vertrieb: Anzahl der Verkaufsanrufe vor r bestätigten Bestellungen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die negative Binomialverteilung?
The negative binomial distribution is a discrete probability distribution modelling the number of failures (Modus A) or the trial number (Modus B) until a fixed number r of successes occurs, in a series of independent Bernoulli trials each with success probability p. Its PMF is P(X=k) = C(k+r−1, k) × p^r × (1−p)^k. It generalises the geometric distribution (r=1) and approaches the Poisson distribution as r → ∞.
Was ist der Unterschied zwischen binomial und negativ binomial?
Binomial: feste Anzahl von Versuchen n, zufällige Anzahl von Erfolgen. Negativ binomial: feste Anzahl von erforderlichen Erfolgen r, zufällige Anzahl von Misserfolgen oder Versuchen.
Was repräsentieren r und p in der negativen Binomialverteilung?
r ist die Zielanzahl der Erfolge — eine feste positive Ganzzahl. p ist die Erfolgswahrscheinlichkeit bei einem einzelnen Versuch, 0 < p < 1.
Was ist die Pascal-Verteilung?
The Pascal distribution is the negative binomial distribution in Modus B parameterization, where Y = trial number of the r-th success. It is named after Blaise Pascal. P(Y=n) = C(n−1, r−1) × p^r × (1−p)^(n−r) for n = r, r+1, .... Its mean is r/p (the expected trial on which the r-th success occurs) and variance is r(1−p)/p². Modus B on this calculator implements the Pascal distribution directly.
Wann reduziert sich die negative Binomialverteilung auf die geometrische Verteilung?
When r = 1, the negative binomial becomes the geometric distribution. In Modus A: P(X=k) = p × (1−p)^k, the geometric distribution on {0, 1, 2, ...} with mean (1−p)/p. In Modus B: P(Y=n) = p × (1−p)^(n−1), the geometric distribution on {1, 2, 3, ...} with mean 1/p. This calculator shows a notice when r=1 is entered.
Was ist Überdispersion und warum wird die negative Binomialverteilung dafür verwendet?
Überdispersion bedeutet, dass die Stichprobenvarianz den Stichprobenmittelwert übersteigt — mehr Variabilität als ein Poisson-Modell erlaubt. Die negative Binomialverteilung hat Var = Erwartungswert + Erwartungswert²/r, was immer den Erwartungswert übersteigt.
Was sind reale Anwendungen der negativen Binomialverteilung?
Wichtige Anwendungen umfassen: RNA-seq, Epidemiologie (COVID-19), Versicherungen, Ökologie, Zuverlässigkeitstechnik, Sport und Marketing.