Budgetrechner
Planen Sie Ihr Monatsbudget mit der 50/30/20-Regel — behalten Sie Einnahmen, Ausgaben & Ersparnisse im Blick
Monatliches Nettoeinkommen
Geben Sie Ihr Nettogehalt nach allen Abzügen ein
Formel: 50 % Bedürfnisse · 30 % Wünsche · 20 % Ersparnisse
Budgetaufteilung
Bedürfnisse im Detail
Wünsche im Detail
Ersparnisse im Detail
Monatliches Sparziel verfolgen
Legen Sie oben ein monatliches Sparziel fest, um Ihren Fortschritt zu verfolgen.
Einkommensquellen
Fügen Sie alle Ihre monatlichen Einkommensquellen hinzu
Monatliche Ausgaben
Geben Sie für jede Kategorie sowohl den Budget- als auch den tatsächlichen Betrag ein
Budgetübersicht
50/30/20-Abgleich
Geben Sie oben Ihr Einkommen und Ihre Ausgaben ein, um den Abgleich zu sehen.
Monatliches Sparziel
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Budgetbeispiele für unterschiedliche Einkommen
Erste Stelle nach dem Studium, WG-Zimmer, Leipzig
| Bedürfnisse (50 %) | 1.100 € |
| Miete (WG-Zimmer) | 440 € |
| Lebensmittel | 275 € |
| Mobilität (ÖPNV) | 220 € |
| Nebenkosten + Versicherung | 165 € |
| Wünsche (30 %) | 660 € |
| Ersparnisse (20 %) | 440 € |
| ETF-Sparplan | 220 € |
| Notgroschen | 220 € |
Berufserfahrung, eigene Wohnung, Hamburg
| Bedürfnisse (50 %) | 1.900 € |
| Miete | 950 € |
| Lebensmittel | 380 € |
| Mobilität + Sprit | 285 € |
| Versicherung + Nebenkosten | 285 € |
| Wünsche (30 %) | 1.140 € |
| Ersparnisse (20 %) | 760 € |
| ETF-Sparplan + Altersvorsorge | 475 € |
| Notgroschen + Tagesgeld | 285 € |
Doppelverdiener-Haushalt, Eigentumswohnung, Rhein-Main-Gebiet
| Bedürfnisse (50 %) | 3.500 € |
| Wohnkredit (Eigentumswohnung) | 1.650 € |
| Lebensmittel + Kita/Schule | 950 € |
| Mobilität + Autokredit | 550 € |
| Versicherung + Nebenkosten | 350 € |
| Wünsche (30 %) | 2.100 € |
| Ersparnisse (20 %) | 1.400 € |
| ETF-Sparplan + Altersvorsorge | 950 € |
| Tagesgeld / Festgeld | 450 € |
So verwenden Sie den Budgetrechner
Dieser Rechner bietet zwei Modi. Der Modus Einfach wendet sofort die 50/30/20-Regel an — geben Sie Ihr monatliches Nettogehalt ein, und das Tool teilt es in Bedürfnisse, Wünsche und Ersparnisse auf, inklusive einer detaillierten Aufschlüsselung jeder Kategorie. Der Erweiterte Tracker lässt Sie für 18 Ausgabenkategorien in den Bereichen feste Ausgaben, variable Ausgaben und Ersparnisse jeweils Budget- und Ist-Beträge eingeben und berechnet daraus Ihren Budget-Gesundheits-Score, Ihre Sparquote, Ausgaben über Budget sowie den Abgleich mit der 50/30/20-Regel.
Was ist die 50/30/20-Regel?
Die 50/30/20-Budgetregel teilt Ihr monatliches Nettoeinkommen in drei Bereiche auf: 50 % für Bedürfnisse, 30 % für Wünsche und 20 % für Ersparnisse und Investitionen. Sie wurde durch die US-Senatorin Elizabeth Warren in ihrem Finanzratgeber All Your Worth populär gemacht und zählt inzwischen weltweit zu den meistempfohlenen Budgetierungsmethoden — auch bei deutschen Verbraucherzentralen und Finanzberatern.
Bedürfnisse (50 %)
Bedürfnisse sind unvermeidbare Ausgaben, auf die Sie nicht verzichten können: Miete oder Rate für die Eigentumswohnung, Lebensmittel, Strom, Wasser, Heizung, Kranken- und Haftpflichtversicherung, öffentlicher Nahverkehr oder Kraftstoff für den Arbeitsweg sowie Mindestraten für Kredite. In deutschen Großstädten wie München, Frankfurt oder Hamburg macht die Miete allein häufig 30–40 % des Nettoeinkommens aus, wodurch der restliche Bedürfnisse-Anteil spürbar schrumpft.
Wünsche (30 %)
Wünsche sind Ausgaben, die die Lebensqualität steigern, aber nicht überlebensnotwendig sind: Restaurantbesuche, Streaming-Abos, neue Kleidung, Elektronik, Reisen, Fitnessstudio-Mitgliedschaften, Hobbys und Unterhaltung. Der entscheidende Unterschied: Wünsche lassen sich reduzieren oder streichen, ohne dass es zu echten Einschränkungen kommt — bei Bedürfnissen geht das nicht.
Ersparnisse und Investitionen (20 %)
Dieser Bereich sichert Ihre finanzielle Zukunft ab: Aufbau eines Notgroschens, ETF-Sparpläne in Aktien- und Rentenfonds, Riester-, Rürup- oder betriebliche Altersvorsorge, Tages- und Festgeld sowie Sondertilgungen über die Mindestrate hinaus. Die meisten unabhängigen Finanzberater in Deutschland empfehlen folgende Reihenfolge: zuerst der Notgroschen, dann hochverzinste Schulden abbauen, danach langfristig investieren.
Budget-Gesundheits-Score erklärt
Der Erweiterte Tracker berechnet einen Budget-Gesundheits-Score auf Basis Ihrer Sparquote (Ersparnisse als Prozentsatz Ihres Gesamteinkommens):
| Score | Sparquote | Bedeutung |
|---|---|---|
| Exzellent | 20 % oder mehr | Sie sparen wie im 50/30/20-Ideal vorgesehen — auf Kurs für langfristige Ziele |
| Gut | 15 % – 19 % | Leicht unter dem Ideal, aber mit spürbarem Fortschritt |
| Ausreichend | 10 % – 14 % | Ersparnisse vorhanden, aber nicht genug für ambitionierte Ziele — Wünsche-Ausgaben prüfen |
| Schwach | 5 % – 9 % | Kaum Ersparnisse — eine unerwartete Ausgabe entfernt von finanziellem Stress |
| Kritisch | Unter 5 % | Leben nahezu von Gehalt zu Gehalt — sofortige Budgetüberprüfung nötig |