PIN-Generator
6-stellig: 1.000.000 KombinationenKryptographisch sichere, zufällige PIN-Codes — vollständig in Ihrem Browser generiert
Generierte PINs
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Generierte PINs
Warum zufällige PINs sicherer sind
Analysen von Datenlecks zeigen, dass Muster wie 1234, 0000 und Geburtstage in über 90 % der kompromittierten PINs vorkommen. Eine wirklich zufällige PIN hat keine vorhersehbare Struktur und ist dadurch deutlich schwerer zu erraten.
Sicherheit nach Länge
| Länge | Kombis | Zeit @ 1T/s |
|---|---|---|
| 4 | 10.000 | 10 Sek. |
| 6 | 1.000.000 | 17 Min. |
| 8 | 100.000.000 | 27 Std. |
| 12 | 1 Billion | 31 Jahre |
Tipps zum Merken von PINs
- In Paare aufteilen: 48-27-93
- 10 Mal eintippen — Muskelgedächtnis hilft
- Ziffern mit Formen assoziieren, nicht mit Daten
- PIN nie auf die Karte schreiben
Was ist ein PIN-Generator?
Ein PIN-Generator (Persönliche Identifikationsnummer) ist ein Werkzeug, das zufällige numerische Codes erstellt — für Geldautomaten-Karten, Handy-Sperren, Türöffner, WLAN-Zugangscodes, App-Logins und mehr. Im Gegensatz zum manuellen Wählen einer PIN auf Basis eines Geburtstags oder eines einprägsamen Musters erzeugt ein Generator Codes ohne vorhersehbare Struktur, die für Angreifer deutlich schwerer zu erraten oder zu erzwingen sind.
Dieser PIN-Generator verwendet die Web Crypto API des Browsers (crypto.getRandomValues), die auf den kryptographisch sicheren Zufallszahlengenerator des Betriebssystems zurückgreift. Es verlässt Ihr Gerät keine Daten — jede PIN wird lokal in Ihrem Browser generiert.
Wie viele mögliche Kombinationen hat eine PIN?
Die Anzahl möglicher PINs wächst mit jeder zusätzlichen Stelle exponentiell. Da jede Position eine beliebige Ziffer von 0 bis 9 enthalten kann, ist die Gesamtzahl der Kombinationen 10 hoch die Länge der PIN:
| PIN-Länge | Kombinationen | Beispiel-Verwendung |
|---|---|---|
| 4 Stellen | 10.000 | EC-Karten, Handy-SIM |
| 5 Stellen | 100.000 | Einige App-Logins |
| 6 Stellen | 1.000.000 | iPhone-Sperrcode, Online-Banking-TANs |
| 8 Stellen | 100.000.000 | Hochsicherheitssysteme |
| 12 Stellen | 1.000.000.000.000 | Unternehmens-Zugangscodes |
Selbst eine 4-stellige PIN ist bei Systemen mit Sperrung nach wenigen Fehlversuchen vernünftig sicher. Ohne Sperre kann eine 4-stellige PIN in Sekunden erzwungen werden — weshalb die meisten Banken die Karte nach 3 Fehlversuchen sperren.
Anwendungsbeispiele
EC-Karten-PIN
Die meisten Banken verwenden oder akzeptieren eine 4-stellige PIN für EC- und Kreditkarten. Statt Ihr Geburtsjahr oder eine einfache Reihe zu verwenden, generieren Sie mit diesem Tool eine zufällige 4-stellige PIN. Schreiben Sie sie auf ein Blatt Papier, das Sie getrennt von der Karte aufbewahren, bis Sie sie auswendig kennen — dann vernichten Sie das Papier.
Handy-Sperrcode
Moderne Smartphones unterstützen 6-stellige PINs für den Sperrbildschirm. Eine 6-stellige Zufalls-PIN bietet 1.000.000 mögliche Kombinationen — 100-mal mehr als eine 4-stellige PIN. Wenn Ihr Handy auch biometrische Entsperrung (Fingerabdruck oder Gesicht) hat, muss die PIN nur gelegentlich eingegeben werden, weshalb selbst eine 8-stellige PIN gut handhabbar ist.
Türtastencode
Elektronische Türschlösser unterstützen typischerweise 4- bis 8-stellige Codes. Für einen Heim- oder Bürozugang, der mit einer kleinen Gruppe geteilt wird, ist ein 6-stelliger Zufallscode ein vernünftiger Kompromiss aus Sicherheit und Merkbarkeit. Vermeiden Sie gängige Sequenzen wie 1-2-3-4-5-6 oder wiederholte Ziffern wie 1-1-1-1-1-1.
WLAN-Zugangscode oder Gastnetz
Wenn Sie ein sekundäres WLAN-Netz mit Gästen über ein numerisches Passwort teilen, ist eine zufällig generierte 8-stellige PIN eine gute Wahl — leicht vorzulesen oder einzutippen, aber nicht erratbar. Regenerieren Sie ihn periodisch für mehr Sicherheit.
Wie Sie eine sichere PIN wählen
Selbst mit einem Generator hilft es zu verstehen, was eine PIN unsicher macht:
- Aufeinanderfolgende Ziffern vermeiden: 1234, 2345, 6789, 9876 gehören zu den am häufigsten kompromittierten PINs in Datenleck-Datenbanken.
- Wiederholte Ziffern vermeiden: 1111, 0000, 2222 sind trivial erratbar und kommen häufig in geleakten PIN-Datensätzen vor.
- Persönliche Daten vermeiden: Geburtstage, Jahrestage und Jahre (z. B. 0589 für Mai 1989) sind das Erste, was Angreifer versuchen, wenn sie etwas über das Opfer wissen.
- Tastaturmuster vermeiden: 2580 (gerade runter in der Mitte eines Numblocks), 1357 und ähnliche Rastermuster sind Angreifern bekannt.
- Für jedes System eine andere PIN verwenden: Dieselbe PIN für EC-Karte, Handy und Türcode zu verwenden, bedeutet: Wird eine kompromittiert, sind alle gefährdet.
Eine aus einer kryptographisch sicheren Quelle zufällig generierte PIN vermeidet per Definition alle diese Fallstricke.