Auftriebs-Rechner (Archimedisches Prinzip)
Berechnen Sie die Auftriebskraft F = ρVg, prüfen Sie den Status (Schwimmen/Sinken), den eingetauchten Anteil und das scheinbare Gewicht unter Wasser.
Schnelleinstellungen
Lösen nach
Objektdichte
—
kg/m³
Auftriebskraft
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N
Einget. Anteil
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%
Scheinb. Gewicht
—
N
Geben Sie bekannte Werte ein — die Ergebnisse werden sofort aktualisiert.
Auftriebskraft F_b
—
N
Dichte der Fl. ρ_f
—
kg/m³
Volumen V
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m³
Schwerkraft g
—
m/s²
Schritt-für-Schritt-Lösung
Was ist Auftrieb?
Auftrieb ist die nach oben gerichtete Kraft, die eine Flüssigkeit auf ein in sie eingetauchtes Objekt ausübt – ob teilweise oder vollständig. Er entsteht, weil der Flüssigkeitsdruck mit der Tiefe zunimmt; der Druck auf die Unterseite eines eingetauchten Objekts ist größer als auf die Oberseite, wodurch eine resultierende nach oben gerichtete Kraft entsteht.
Erklärung des Archimedischen Prinzips
Das Archimedische Prinzip (ca. 250 v. Chr.): "Ein Körper, der ganz oder teilweise in eine Flüssigkeit eintaucht, erfährt einen Auftrieb, der gleich der Gewichtskraft der vom Körper verdrängten Flüssigkeit ist."
Hinweis: Wenn das Objekt nur teilweise eingetaucht ist (schwimmt), ist V_verdrängt das Volumen des eingetauchten Teils, nicht das gesamte Objektvolumen.
Schwimmen oder Sinken: Die Dichte-Regel
Ob ein Objekt schwimmt, hängt vollständig vom Vergleich der durchschnittlichen Dichten ab:
| Bedingung | Ergebnis | Beispiel |
|---|---|---|
| ρ_obj < ρ_Flüssigkeit | Schwimmt | Holz im Wasser |
| ρ_obj = ρ_Flüssigkeit | Neutral | U-Boot in der Tiefe |
| ρ_obj > ρ_Flüssigkeit | Sinkt | Stahl im Wasser |
Eingetauchter Volumenanteil
Bei einem schwimmenden Objekt entspricht der Bruchteil seines Volumens unter der Oberfläche dem Verhältnis der Dichten:
Eis (917 kg/m³) in Meerwasser (1025 kg/m³): f = 917/1025 = 89,5 % eingetaucht – der berühmte Eisberg.
Auftrieb in der Luft (Ballons)
Luft ist auch ein Fluid (Flüssigkeit/Gas). Ein Heliumballon schwimmt, weil Helium (ρ ≈ 0,164 kg/m³) viel weniger dicht ist als Luft (ρ ≈ 1,225 kg/m³). Der Ballon verdrängt Luft, die schwerer ist als er selbst, wodurch eine resultierende nach oben gerichtete Kraft entsteht.
Technische Anwendungen (Schiffe, U-Boote, Heißluftballons)
Schiffe
Ein Stahlschiff schwimmt, weil sein hohler Rumpf ein großes Wasservolumen verdrängt. Die durchschnittliche Dichte des Schiffes (Stahl + Luft) ist geringer als die von Wasser. Konstrukteure berechnen die Verdrängungstonnage, um ausreichend Auftrieb sicherzustellen.
U-Boote
U-Boote steuern den Auftrieb über Ballasttanks. Das Füllen der Tanks mit Wasser erhöht die durchschnittliche Dichte (sinken); das Ausblasen von Wasser mit Druckluft verringert die Dichte (aufsteigen). Sie erreichen einen neutralen Auftrieb, um in der Tiefe zu schweben.
Heißluftballons
Das Erhitzen der Luft im Ballon verringert ihre Dichte unter die der Umgebungsluft. Die Auftriebskraft auf den nun leichter-als-Luft-Ballon hebt ihn in den Himmel. Die Höhe wird durch Anpassen der Brennertemperatur gesteuert.
Bearbeitete Beispiele
Beispiel 1 — Eisberg
Beispiel 2 — Heliumballon 1 m³
Beispiel 3 — Stahlblock in Wasser
Beispiel 4 — Mensch im Pool